Unsere Satzung - Cantate Chor

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S a t z u n g
 
 
 
 
§ 1    Name, Sitz, Geschäftsjahr
       
      Der Verein führt den Namen

      Gemischter Chor CANTATE Appen/Moorrege e.V.
        
      und hat seinen Sitz in 25436 Moorrege.
        
       Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  
§ 2    Zweck des Vereins
         Zweck des Vereins ist die Pflege des Chorgesangs. Der Satzungszweck wird verwirklicht,
         insbesondere durch folgende Maßnahmen:
         Er hält regelmäßige Chorproben ab, führt Konzerte und andere musikalische Veranstaltungen
         durch und stellt sich dabei auch in den Dienst der Öffentlichkeit.
         
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
         Er ist parteipolitisch neutral. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke
         verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der
         Verein darf seine Mittel weder für die unmittelbare noch für die mittelbare Unterstützung oder
         Förderung politischer Parteien verwenden.
         
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder
         unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
         
Mittel zur Verwirklichung des satzungsmäßigen Vereinszwecks werden aus den
         Mitgliedsbeiträgen, Spenden, öffentlichen Mitteln, eventuellen Umlagen und aus Überschüssen
         geselliger Veranstaltungen (die nur von untergeordneter Bedeutung stattfinden), aufgebracht.
         
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
         Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.


§ 3    Erwerb der Mitgliedschaft
         Der Verein besteht aus singenden und fördernden Mitgliedern, sowie aus Ehrenmitgliedern.
         Singendes Mitglied kann jede stimmbegabte Person sein. Der Beitritt eines Minderjährigen
         bedarf der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters. Förderndes Mitglied kann jede   
         natürliche oder juristische Person sein, die die Bestrebungen des Vereins unterstützen will,
         ohne selbst zu singen. Ein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung steht ihm nicht zu.
         Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit. Von den übrigen Mitgliedern werden  
         Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit werden von der
         Mitgliederversammlung bestimmt.
 
§ 4     Beendigung der Mitgliedschaft
 
          Die Mitgliedschaft endet:
 
a)        mit dem Tode des Mitglieds
 
b)       durch freiwilligen Austritt
 
c)        durch Streichung von der Mitgliederliste
 
d)       durch Ausschluss aus dem Verein
 

         Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des
         Vorstandes. Er ist nur zum Schluss eines Kalenderquartals unter Einhaltung einer
 
         Kündigungsfrist von 1 Monat zulässig.
 
         Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen  werden,
         wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages im Rückstand ist. Die
         Streichung darf erst beschlossen werden, wenn seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens
         drei Monate vergangen sind und die Beitragsschulden nicht bezahlt wurden. Die Streichung ist
         dem Mitglied mitzuteilen.
 
         Ein Mitglied kann, wenn es gegen Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluss des
         Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied
   unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand
oder schriftlich zu rechtfertigen. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen
   und dem Mitglied mittels eingeschriebenem Briefs bekanntzumachen. Gegen den
   Ausschließungsbeschluss des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht zur Berufung an die
   Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab
   Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Die
   Mitgliederversammlung, die über die Berufung entscheidet, ist innerhalb von zwei Monaten nach
   Eingang der Berufungsschrift einzuberufen. Macht ein Mitglied von der Berufung keinen
   Gebrauch oder versäumt es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungs-   
   Beschluss mit der Folge, dass die Mitgliedschaft als beendet gilt und eine gerichtliche
   Anfechtung nicht mehr möglich ist.
 
      Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden keinen Anspruch an das Vereinsvermögen.


§ 5     Pflichten der Mitglieder
 
    Alle Mitglieder haben die Interessen des Vereins zu fördern. Die singenden Mitglieder haben
    die Pflicht, regelmäßig an den Singstunden teilzunehmen. Die von der Mitgliederversammlung
    beschlossenen Beiträge und Umlagesätze sind pünktlich zu entrichten.


§ 6     Organe des Vereins
 
          Organe des Vereins sind:
 
a)    die Mitgliederversammlung
 
b)   der Vorstand
 
 

 
 

 
§ 7    Die Mitgliederversammlung
         
Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Geschäftsjahr einzuberufen, im
   Übrigen dann, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des
Zwecks und der Gründe verlangen. Der Vorstand kann ebenfalls eine außerordentliche
   Mitgliederversammlung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe einberufen.
         Eine Mitgliederversammlung ist vier Wochen vorher schriftlich oder durch die Tagespresse,  
   unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuberufen.
   Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die erschienene
         Anzahl der Mitglieder beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung wird vom ersten Vor-
         sitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder vom jeweils  
         ältesten Vorstandsmitglied geleitet.
   Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der
   abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zur Änderung
   der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur
         Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünfteln erforderlich.      

         Für Wahlen gilt folgendes:

         Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht, findet
   eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, die die beiden höchsten Stimmzahlen erreicht
   haben.
 
   Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom
   Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende
   Feststellungen enthalten:
 
   Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers,
   die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse
   und die Art der Abstimmung.
 
    Bei Satzungsänderungen soll der genaue Wortlaut angegeben werden.
 
 
  Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
 
                  a)     Feststellung, Abänderung und Auslegung der Satzung
b)     Entgegennahme des Jahresberichts und der Jahresabrechnung des Vorstandes
c)     Wahl des Vorstandes
d)     Wahl von zwei Rechnungsprüfern auf die Dauer von 2 Jahren
e)     Festsetzung des Mitgliederbeitrages und evtl. Umlagen
f)     Genehmigung der Jahresrechnung und Entlastung des Vorstandes
g)     Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins
h)     Entscheidung über die Berufung nach §§ 3 und 4 der Satzung
 i)     Ernennung von Ehrenmitgliedern
 j)     Entgegennahme des musikalischen Berichts des Chorleiters.
        Jedem Mitglied steht das Recht zu, Anträge einzubringen. Sie sind zwei Wochen vor der
        Mitgliederversammlung schriftlich und begründet beim Vorstand einzureichen. Der
        Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung zu ergänzen.
                   
       
 
 


§ 8    Der Vorstand   
        
Der Vorstand  (Vorstand im Sinne des § 26 BGB) besteht aus dem Vorsitzenden, dem
   stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schriftführer und dem Kassenführer.
  
   Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes,
   darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, vertreten. Die
   Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren
   gewählt und zwar der 1. Vorsitzende und der Schriftführer in Jahren mit gerader Jahresendzahl,
   der 2.Vorsitzende und der Kassenwart in Jahren mit ungerader Jahreszahl. Sie bleiben jedoch bis   
   zur Neuwahl im Amt.               
         Scheidet ein Mitglied während der Wahlzeit aus, so übernimmt auf Beschluss des Vorstandes
         eines der übrigen Mitglieder die Geschäfte des Ausgeschiedenen bis zur satzungsgemäßen
         Neuwahl des Vorstandes.

   Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung der
         Mitgliederversammlungen zugewiesen sind.

         Die Beschlüsse sind zu Beweiszwecken in einem Beschlussprotokoll festzuhalten und vom
         Sitzungsleiter zu unterschreiben. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die
         Namen der Teilnehmer und die Abstimmungsergebnisse enthalten. Ein Vorstandsbeschluss kann    
         auch auf schriftlichem Wege gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu  
         der zu beschließenden Regelung erklären.


§ 9      Der Chorleiter

            Er wird vom Vorstand berufen. Seine Tätigkeit wird in einem Chorleitervertrag geregelt.


§ 10     Auflösung des Vereins
            Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in § 7 festgelegten
   Mehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts  anderes beschließt, sind
      der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende die gemeinsam vertretungsberechtigten
   Liquidatore.

   Bei Auflösung des Vereins fällt sein Vermögen an:
   
   Kindergarten der Kirchengemeinde Appen und
            Evangelischen Kindergarten Moorrege-Heist
            zu gleichen Teilen
           
das sie unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke für Kinderprojekte verwenden.
 
            Dasselbe gilt, wenn der Vereinszweck geändert oder erweitert wird, es sei denn, der neue Vereinszweck ist
            gleichfalls gemeinnützig im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
 
 
 
Moorrege, am 26. August 1993 (Urfassung)
 
Appen, den 18. April 2007 (Neufassung)
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